Ortsgemeinde Appenheim
Inhalt:

Gemeindeverwaltung
Hauptstraße 28
55437 Appenheim
Tel. 0 67 25 - 24 43
Fax 0 67 25 - 55 29
e-Mail:
Internet: www.appenheim.de
Bürgermeister
Dr. Christine Halfmann
Sprechzeiten:
jeden Donnerstag von 16.30 bis 18.30
Allgemeines zur Ortsgemeinde Appenheim
Die Ortsgemeinde Appenheim liegt im Welzbachtal zwischen Gau-Algesheim und Nieder-Hilbersheim. Die Gemeinde hat eine Fläche von ca. 698 ha. Etwa 1400 Einwohner leben in Appenheim
In der Gemarkung von Appenheim werden traditionelle Weine wie Rotwein, Silvaner, Riesling und Müller-Thurgau in vier verschiedenen Lagen mit den Namen Daubhaus Eselspfad, Hundertgulden und Drosselborn angebaut.
Der Weinbau blieb nicht ohne Folgen für Appenheim. So stellte die Gemeinde mit Esther Knewitz im Jahr 2001 die rheinhessische Weinkönigin und im Jahr 2002 die deutsche Weinprinzessin.
Auch bei den Weinprämierungen zählen die Appenheimer Winzer zu den erfolgreichsten der Gegend.
Partnergemeinden
Die Liebe zum Wein teilen die Appenheimer mit den Italienern. Deshalb unterhält die Gemeinde seit dem Jahr 2003 mit „Marano di Valpolicella“ in der Provinz Verona eine Partnerschaft.
Eine weitere Partnerschaft pflegt Appenheim mit der Gemeinde Apfelstätt in Thüringen.
Vereine
Die Vereine spielen in der Gemeinde eine bedeutende Rolle. Aus einer großen Vielfalt kann sich jeder aussuchen, was er am liebsten macht. So gibt es einen Radsportverein und einen Turnverein. Beide unterhalten jeweils eine eigene Halle. Weiter gibt es einen Sportverein, bei dem überwiegend Fußball gespielt wird.
Die weniger sportlichen können sich im Gesangsverein, im Bauernverein, im Partnerschaftsverein, bei den Landfrauen oder dem VdK einbringen.
Feste
am 1. Wochenende im Juni „Appenheimer Kerb“
Sehenswürdigkeiten
Das Rathaus stammt aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts. Es ist ein typisch rheinhessisches Rathaus mit offener Halle. Ein Eckbalken zeigt symbolische Elemente, über deren Bedeutung sich die Fachleute streiten: Symbole aus der germanischen Mythologie oder die Schnecke als Zeichen des Lebens und den Erzengel Michael, den Schutzpatron der Deutschen und der katholischen Kirche zu Appenheim.
Das Ehrenmal für die Krieger des Deutsch/Französischen Krieges 1870/71 wurde 1874 nach den Plänen des Geisenheimer Künstlers Claudius Schmidt errichtet. Es zeigt die Germania, eine Symbolfigur der Deutschen in der Kaiserzeit.
Über dem Barockportal der katholischen Kirche ist der Patron, der hl. Michael zu sehen. Die Bronzefigur wurde 1991 geschaffen.
Die Friedhofskapelle wurde 1980 errichtet. In geschickter Weise hat man das Ehrenmal aus dem Jahre 1926 mit einbezogen.
Der Rechenborn, ein Brunnen, stammt in der heutigen Form aus dem Jahre 1810. Dem Wasser wurde früher besondere Heilkraft zugeschrieben.
Das Wasser fließt aus 3 Röhren, die nach alter Überlieferung die drei Religionen, die das Leben in Appenheim prägten, darstellen sollten: die Protestanten, die Katholiken und die Juden.
Es heißt, die jungen Leute im heiratsfähigen Alter seien zum Rechenborn hingegangen, um einen Schluck des frischen Wassers zu sich zu nehmen. Denn wer von diesem Wasser trinke, bleibe für immer Appenheimer.








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