Ortsgemeinde Schwabenheim
Inhalt:

Gemeindeverwaltung
Mainzer Straße 1
55270 Schwabenheim
Tel. 0 61 30 - 2 06
Fax 0 61 30 - 2 06
e-Mail: rathaus@schwabenheim.de
Internet: www.schwabenheim.de
Bürgermeister
Hans-Peter Merz
Sprechzeiten:
jeden Dienstag von 18.00 bis 20.00
jeden Donnerstag von 17.00 bis 19.00
Allgemeines zur Ortsgemeinde Schwabenheim
Schwabenheim ist seit 07.01.2009 staatlich anerkannte Fremdenverkehrsgemeinde.
Mit über 2600 Einwohnern ist Schwabenheim die größte Einzelgemeinde in der Verbandsgemeinde. Sie definiert sich als Zentrum des Selztals. Denn mit einigen Geschäften für den täglichen Bedarf, Ärzten, einer Apotheke und einer Post, zwei Tankstellen und einer Grundschule ist der Ort ein Anziehungspunkt für die umliegenden Dörfer.
Durch die zahlreichen Gewerbebetriebe und die gute Infrastruktur hat sich Schwabenheim zu einer modernen Wohngemeinde mit urbanem Charakter entwickelt. Zu erkennen sind aber auch noch dörfliche Züge. Diese Mischung macht den attraktiven Wohnort aus. Was ebenfalls dazu beiträgt, ist die weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannte Gastronomie. Sie lockt immer wieder Feinschmecker an die Selz.
Seit den 70er Jahren ist Schwabenheim aufgrund der vorzüglichen Infrastruktur anerkannte Dorferneuerungs- und Fremdenverkehrsgemeinde.
Bis Schwabenheim sich so präsentieren konnte, dauerte es einige Zeit. Es gilt als fränkische Gründung in der Zeit um 500 nach Chr. und wurde 766 erstmals urkundlich in den „Lorscher Annalen“ erwähnt. Der älteste erwähnte Name war „Suaboheim“, seit dem 13. Jahrhundert änderte sich dieser in „Sauerschwabenheim“. Der Zusatz „sauer“ bezieht sich auf den gleichnamigen Bach der durch das 12 Hektar große Landschaftsschutzgebiet „Pfauengrund“ fließt und diente zur besseren Unterscheidung der Gemeinde Pfaffen-Schwabenheim bei Bad Kreuznach. 1904 wurde der heutige Name Schwabenheim an der Selz eingeführt.
Was sich nicht verändert und bis heute gehalten hat ist der Stellenwert des Weinbaus. Mit 190 Hektar Rebfläche macht er einen enormen Teil der 950 Hektar großen Gemarkung aus. Der Wein prägt somit das Landschaftsbild und ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Nicht ohne Grund kam die Deutsche Weinkönigin 1999/2000 Simone Renth aus Schwabenheim.
Das Ortsbild prägt vor allem der zentrale Kern rund um den Marktplatz, der übrigens der größte in ganz Rheinhessen ist. Er wird umgeben von historischen Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert, wie etwa dem 1742 erbauten Rathaus.
Der sehenswerte Marktbrunnen, auf dessen Spitze das Wahrzeichen „Paulchen“ thront und die evangelische Kirche fügen sich gut ein und runden das Gesamtbild ab.
Das älteste Gebäude befindet sich aber nicht im historischen Ortskern. Es handelt sich um die katholische St. Bartholomäuskirche, die im 10. Jahrhundert erbaut wurde. Ihr karolingischer Türsturz stammt aus dem 11. Jahrhundert.
Gleich nebenan steht mit der ehemaligen Probstei aus dem 10. Jahrhundert eine weitere Sehenswürdigkeit. Das sind nur einige wenige Schönheiten, die Schwabenheim zu bieten hat. Kein Wunder, dass die Gemeinde schon häufig fordere Plätze beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ belegt hat.
Im Selztal ist man jedoch nicht nur darauf bedacht, sich selbst an seiner Entwicklung zu erfreuen. Auch andere Kulturen werden gerne aufgenommen. Die Schwabenheimer zeigen sich sehr weltoffen und haben schon einige Kontakte in Europa geknüpft. Das lässt sich an drei Partnergemeinden erkennen.
Bereits seit 1966 besteht eine Verbindung mit der französischen Weinbaugemeinde Chambolle-Musigny im Burgund.
Nach der Wende im Jahr 1991 nahm die Gemeinde Kontakt mit dem thüringischen Schmerbach auf und pflegt seither einen herzlichen Kontakt.
Noch ganz frisch ist die Verschwisterung mit Italien. Seit 2001 besteht eine Partnerschaft mit Minerbe in der Provinz Verona.
Dass die Verbindungen sich so gut entwickelt haben und aufrecht erhalten werden, liegt an den vielen engagierten Bürgern. Auch die zahlreichen Vereine und Gruppierungen leisten einen erheblichen Beitrag. Sie prägen das kulturelle Leben ungemein und bieten Neubürgern die Möglichkeit zur Integration.








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